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Retatrutide 10 mg (RT10) – Peptid für Forschungszwecke
Retatrutide 10 mg, auch gesucht als RT10-Peptid, ist ein Laborforschungskonzept für das in der Erprobung befindliche Peptid LY3437943.
Forscher untersuchen dieses Molekül, da es mit drei Rezeptorsystemen interagiert: GIP-, GLP-1- und Glukagon-Rezeptoren. Daher eignet es sich gut als Modell zur Erforschung der Stoffwechselsignalübertragung über mehrere Rezeptoren.
In der Fachliteratur wird Retatrutide als ein aus einem GIP-basierten Peptidgerüst hergestelltes Peptid mit 39 Aminosäuren beschrieben. Die Forscher entwickelten das Molekül, um eine Wirkung über alle drei Rezeptorwege hinweg zu erzielen.
ALLGROW liefert RT10 für qualifizierte Labor- und analytische Forschungsanwendungen.

Kurzinfo zum Produkt
- Produktname: Retatrutide
- Gängige Suchbezeichnung: RT10-Peptid
- Forschungskennnummer: LY3437943
- Menge: 10 mg pro Ampulle
- Molekültyp: Modifiziertes Peptid
- Peptidlänge: 39 Aminosäuren
- Profil zur Rezeptorforschung: GIPR / GLP-1R / GCGR
- Physikalische Form: Gefriergetrocknetes Pulver
- Analytische Dokumentation: Chargenspezifische Dokumentation verfügbar
- Bestimmungsgemäßer Verwendungszweck: Ausschließlich für Labor- und Analysezwecke
Retatrutid besteht aus 39 Aminosäuren und weist strukturelle Modifikationen auf, die darauf abzielen, sein pharmakologisches Forschungsprofil zu unterstützen. In veröffentlichten Forschungsarbeiten wird zudem eine Modifikation in Form einer C20-Fettsäurediacids beschrieben.
Technische Daten zum RT10-Peptid
Forscher sollten Peptidmaterialien nicht nur anhand des Produktnamens oder der angegebenen Fläschchenmenge bewerten.
So liefern beispielsweise die Identität, die chromatographische Reinheit und die Rückverfolgbarkeit der Charge jeweils eigene Informationen. Daher sollten die Beschaffungsteams diese Parameter unabhängig voneinander prüfen.
| Spezifikation | RT10 – Forschungsinformationen |
|---|---|
| Verbundstoff | Retatrutid |
| Forschungskennung | LY3437943 |
| Allgemeine Artikelnummer | RT10 |
| Anzahl | 10 mg pro Ampulle |
| Peptidlänge | 39 Aminosäuren |
| Format | Gefriergetrocknetes Pulver |
| Forschungskurs | Dreifach-Rezeptor-Agonist |
| Rezeptorsysteme | GIP, GLP-1 und Glukagon |
| Reinheit | Aktuelles COA der Charge prüfen |
| Identitätsprüfung | Dokumentation zur Massenspektrometrie, sofern verfügbar |
| Bestimmungsgemäßer Gebrauch | Ausschließlich Laborforschung |

Was ist Retatrutide (LY3437943)?
Retatrutide ist ein synthetisches Peptid, das sich derzeit in der Erprobung befindet.
In der wissenschaftlichen Literatur wird dies als LY3437943. Die Forscher entwickelten das Molekül auf der Grundlage eines GIP-verwandten Peptidgerüsts.
Im Gegensatz zu einem Peptid mit einem einzigen Wirkweg interagiert Retatrutid mit drei Rezeptorsystemen.
Dazu gehören:
GIP-Rezeptor – GIPR
Forscher untersuchen diesen Signalweg im Zusammenhang mit der glukoseabhängigen Signalübertragung und Stoffwechselregulation.
GLP-1-Rezeptor – GLP-1R
Dieser Signalweg spielt eine wichtige Rolle in der Inkretin- und Stoffwechselforschung.
Glucagon-Rezeptor – GCGR
Forscher untersuchen diesen Signalweg im Zusammenhang mit der Glukoseregulierung, der Signalübertragung in der Leber und dem Energiestoffwechsel.
Folglich bietet Retatrutide ein Modell zur Untersuchung der Wechselwirkungen verschiedener endokriner Signalwege innerhalb eines molekularen Systems.
In der ursprünglichen präklinischen Veröffentlichung wird LY3437943 als ein einzelnes Peptid beschrieben, das so entwickelt wurde, dass es an Glucagon-, GIP- und GLP-1-Rezeptoren wirkt.

Warum wird Retatrutid als Dreifachagonist bezeichnet?
Der Begriff Dreifachagonist beschreibt Retatrutide treffender als der im Internet gebräuchliche Begriff “GLP-3”.”
Retatrutid aktiviert drei verschiedene Rezeptorfamilien:
GIPR + GLP-1R + GCGR.
Daher können Forscher die kombinierte Rezeptorsignalübertragung untersuchen, anstatt jeden Signalweg einzeln zu betrachten.
Diese Unterscheidung trägt zudem zur wissenschaftlichen Genauigkeit bei.
Eli Lilly weist ausdrücklich darauf hin, dass “GLP-3” eine informelle und wissenschaftlich ungenaue Bezeichnung ist. Stattdessen beschreibt Lilly Retatrutide als einen dreifachen Hormonrezeptor-Agonisten.
Aus SEO-Gründen darf “GLP-3” weiterhin einmal in den FAQ erscheinen. Es sollte jedoch nicht zum primären wissenschaftlichen Produktnamen werden.
Molekulares Design und Forschungsmerkmale
Retatrutid unterscheidet sich von einem unmodifizierten endogenen Peptid.
In veröffentlichten molekularen Forschungsarbeiten wird LY3437943 als Einzelpeptid mit 39 Aminosäuren.
Die Forscher fügten der Struktur mehrere nicht-natürliche Aminosäuren hinzu. Zudem enthält das Molekül eine C20-Fettsäurediacid, die über eine modifizierte Lysinposition gebunden ist.
Diese Modifikationen tragen zu seinen experimentellen pharmakologischen Eigenschaften bei.
Darüber hinaus berichten veröffentlichte Studien von einer stärkeren Wirksamkeit am GIP-Rezeptor sowie von einer Aktivität an den GLP-1- und Glukagon-Rezeptoren.
Aufgrund dieser molekularen Architektur eignet sich Retatrutid für die Untersuchung verschiedener Forschungsfragen.
So können Ermittler beispielsweise Folgendes untersuchen:
- Signalübertragung über mehrere Rezeptoren;
- Wechselwirkungen zwischen Peptiden und Rezeptoren;
- Rezeptorselektivität;
- Wechselwirkungen zwischen Stoffwechselwegen;
- Struktur-Wirkungs-Beziehungen;
- Modellierung endokriner Signalwege;
- pharmakokinetisches Verhalten;
- vergleichende Agonistenforschung.
Diese Anwendungen beschreiben ausschließlich wissenschaftliche Forschungsbereiche.
Sie stellen keine therapeutischen Empfehlungen dar.

Veröffentlichte Forschungsdaten zu Retatrutid
Von Fachkollegen begutachtete klinische Studien liefern nützliche Hintergrundinformationen zum Verständnis von LY3437943.
Klinische Forschungsdaten sollten jedoch niemals als Spezifikation für ein RT10-Forschungsröhrchen dienen.
Die beiden sind unterschiedlich.
So umfasste beispielsweise die Phase-2-Studie zu Adipositas aus dem Jahr 2023 338 Erwachsene. Die Forscher untersuchten über einen Zeitraum von 48 Wochen verschiedene Retatrutid-Dosierungsgruppen.
In Woche 48 umfassten die veröffentlichten mittleren Veränderungen des Körpergewichts:
- 1-mg-Gruppe: −8,71 TP3T
- 4-mg-Kombinationsgruppe: −17,11 TP3T
- 8-mg-Kombinationsgruppe: −22,81 TP3T
- 12-mg-Gruppe: −24,21 TP3T
- Placebo: −2,11 TP3T
Diese Zahlen stammen direkt aus der kontrollierten klinischen Studie.
Sie sollten nur als wissenschaftlicher Kontext der Veröffentlichung.
Sie dürfen nicht den Eindruck erwecken, dass ein RT10-Fläschchen für Laborzwecke ein zugelassenes medizinisches Ergebnis gewährleistet.
| Forschungsphase | Referenzdaten | Wissenschaftlicher Kontext |
|---|---|---|
| Präklinisch | 39-Aminosäure-Triple-Agonist | Forschung zu GIPR, GLP-1R und GCGR |
| Phase 1b | 72 Teilnehmer | Sicherheits-, Pharmakokinetik- und Pharmakodynamik-Untersuchungen |
| Phase 1b – Pharmakokinetik | Halbwertszeit von ca. 6 Tagen | In der kontrollierten Studie für LY3437943 berichtet |
| Phase 2 | 338 Teilnehmer | 48-wöchige randomisierte Studie |
| Phase 2, 12-mg-Gruppe | −24,21 TP3T – durchschnittliche Veränderung des Körpergewichts in Woche 48 | Ergebnis einer klinischen Studie, keine Produktbehauptung |
| Phase 3 | Mehrere TRIUMPH-Studien | Die klinische Entwicklung wird fortgesetzt |
In der Veröffentlichung zur Phase-1b-Studie wurde unter den Studienbedingungen eine Halbwertszeit von etwa sechs Tagen für LY3437943 angegeben.
Unterdessen veröffentlichte Lilly im Juli 2026 weitere Ergebnisse der Phase-3-Studie. Das Unternehmen wies zudem darauf hin, dass sich Retatrutide weiterhin in der Erprobung befindet.

Aktueller Stand der Forschung zu Retatrutid
Stand August 2026 hat Retatrutide hat keine FDA-Zulassung erhalten.
Lilly bezeichnet den Wirkstoff weiterhin als in der Erprobung befindlich.
Das Unternehmen hat Phase-3-Daten aus mehreren Retatrutide-Studien veröffentlicht. Auch weitere Forschungsarbeiten sind noch im Gange.
Im Juli 2026 veröffentlichte Lilly die Ergebnisse der Studien TRIUMPH-2 und TRIUMPH-3.
In der TRIUMPH-2-Studie wurden 1.152 Teilnehmer randomisiert.
In der TRIUMPH-3-Studie wurden 1.949 Teilnehmer randomisiert.
Beide Studien dauerten 80 Wochen.
In diesen klinischen Programmen wird jedoch der Prüfpräparatkandidat von Lilly untersucht.
Sie prüfen keine Peptidprodukte von Drittanbietern.
Daher sollten Käufer Forschungsmaterialien anhand ihrer eigenen analytischen Unterlagen und institutionellen Anforderungen bewerten.
RT10 – Forschungsanwendungen
Forschungseinrichtungen können Retatrutide in verschiedenen kontrollierten wissenschaftlichen Versuchsanordnungen untersuchen.
Forschung zur Signalübertragung über mehrere Rezeptoren
Mit Retatrutide können Forscher drei Rezeptorsysteme anhand eines einzigen Peptidmodells untersuchen.
Dadurch eignet es sich für vergleichende Rezeptorexperimente.
Forscher können die nachgelagerten Signalreaktionen nach der Rezeptoraktivierung untersuchen.
Forschung zu GLP-1-Rezeptoren
Die GLP-1-Rezeptor-Signalübertragung ist nach wie vor ein wichtiger Bereich der Stoffwechselbiologie.
Daher kann Retatrutide Vergleichsstudien an Einfach-, Doppel- und Dreifach-Rezeptorsystemen unterstützen.
Forschung zu GIP-Rezeptoren
GIPR stellt einen weiteren zentralen Bestandteil des Forschungsprofils von Retatrutide dar.
Die Forscher können die Rezeptoraktivierung, die Signalstärke und die Wechselwirkungen zwischen den Signalwegen untersuchen.
Forschung zum Glukagonrezeptor
Die Glucagon-Komponente unterscheidet Retatrutid von vielen Modellen mit dualen Inkretin-Agonisten.
Dadurch können Forscher untersuchen, wie die GCGR-Aktivität ein experimentelles System mit mehreren Rezeptoren verändert.
Untersuchungen zum Struktur-Wirkungs-Zusammenhang
Retatrutid weist mehrere molekulare Modifikationen auf.
Daher können Forscher seine strukturellen Eigenschaften mit denen anderer synthetischer Peptidagonisten vergleichen.
Vergleichende Peptidforschung
Forscher können Retatrutide zudem mit verwandten Forschungsmodellen vergleichen.
Beispiele hierfür sind GLP-1-orientierte Wirkstoffe und GIP/GLP-1-Dualagonisten.
Jedes Molekül weist jedoch ein anderes Rezeptorprofil auf.
Retatrutid vs. Tirzepatid vs. Semaglutid in der Forschung
Forscher sollten nicht alle Inkretin-verwandten Moleküle in eine Gruppe zusammenfassen.
Ihre Rezeptorprofile unterscheiden sich.
| Verbundstoff | Primäre Forschungsziele | Forschungsklassifizierung |
|---|---|---|
| Semaglutid | GLP-1R | Modell eines Einzelrezeptor-Agonisten |
| Tirzepatid | GIPR + GLP-1R | Modell eines Doppelrezeptor-Agonisten |
| Retatrutid | GIPR + GLP-1R + GCGR | Modell eines dreifachen Rezeptoragonisten |
Dieser Unterschied macht die Rezeptorarchitektur zu einer wichtigen Variablen bei der Versuchsplanung.
Daher sollten Laboratorien die Wirkstoffe entsprechend dem Signalweg auswählen, den sie untersuchen möchten.
Qualitätskontrolle und Chargenüberprüfung des RT10-Peptids
Ein Produktetikett allein reicht nicht aus, um die Qualität eines Peptids zu belegen.
Stattdessen sollten Forscher verschiedene analytische Faktoren untersuchen.
1. HPLC-Reinheit
Mit Hilfe der Hochleistungsflüssigkeitschromatographie lässt sich die chromatographische Reinheit unter festgelegten analytischen Bedingungen bestimmen.
Ein HPLC-Prozentsatz allein bestätigt jedoch nicht jeden Aspekt der Produktqualität.
Dies bestätigt nicht automatisch die Identität des Peptids.
Daher sollten Forscher auch andere Analyseergebnisse berücksichtigen.
2. Massenspektrometrie
Die Massenspektrometrie kann bei der Bestimmung der molekularen Identität helfen.
Sofern verfügbar, sollten die gemessenen Molekülionen-Daten mit der erwarteten Verbindung übereinstimmen.
3. Chargennummer
Jedes Analysedokument sollte sich auf eine bestimmte Charge beziehen.
Dies hilft den Beschaffungsteams dabei, die Rückverfolgbarkeit zu gewährleisten.
4. Prüfungstermin
Analys berichte sollten ein Untersuchungs- oder Berichtsdatum enthalten.
Andernfalls können Käufer nicht ohne Weiteres feststellen, ob ein COA mit dem aktuellen Lagerbestand übereinstimmt.
5. Probenidentifizierung
Der Produktname auf dem Echtheitszertifikat sollte mit dem gekauften Material übereinstimmen.
Für RT10 sollte in der Dokumentation Folgendes eindeutig angegeben werden: Retatrutid / LY3437943.
6. Mengenprüfung
Reinheit und Menge sind unterschiedliche Messgrößen.
Daher lässt sich die Peptidmenge in einer Ampulle nicht allein anhand der chromatographischen Reinheit bestimmen.
Diese Unterscheidung ist bei der Bewertung von Forschungsmaterialien von Bedeutung.

Was sollte ein COA für Retatrutide enthalten?
Ein aussagekräftiges Analysezertifikat sollte genügend Informationen enthalten, um ein Testergebnis einer bestimmten Charge zuordnen zu können.
Forscher sollten beispielsweise auf Folgendes achten:
- Verbindungsname;
- Chargen- oder Losnummer;
- Probenidentifizierung;
- Analysemethode;
- Reinheitsergebnis;
- Identitätsergebnis, sofern geprüft;
- Prüfungstermin;
- Laborinformationen;
- Angaben zur Produktmenge, sofern geprüft.
Mehrere führende Anbieter von Peptiden für die Forschung stellen mittlerweile die COA- und Chargenüberprüfung auf ihren Produktseiten deutlich in den Vordergrund.
ALLGROW sollte jedoch noch einen Schritt weiter gehen.
Anstatt einfach nur “Reinheit 99%” anzugeben, verweisen Sie bei jeder Angabe auf das entsprechende Chargendokument.
Dieser Ansatz verbessert die Transparenz und die E-E-A-T.
Wie Labore einen RT10-Lieferanten bewerten können
Der Preis allein liefert nur sehr wenige wissenschaftliche Informationen.
Stattdessen können Forscher und Beschaffungsteams ein einfaches Überprüfungsverfahren anwenden.
Schritt 1: Identität der Verbindung bestätigen
Prüfen Sie, ob der Lieferant das Produkt eindeutig wie folgt kennzeichnet:
Retatrutid / LY3437943 / RT10 10 mg
Vermeiden Sie Seiten, die sich ausschließlich auf vage Bezeichnungen wie “GLP-3” stützen.”
Schritt 2: Batch-Dokumentation anfordern
Fragen Sie nach dem entsprechenden Echtheitszertifikat.
Vergleichen Sie anschließend die Chargennummer mit dem gelieferten Material.
Schritt 3: Überprüfung der Analysemethode
Informieren Sie sich über HPLC und Identitätsprüfungen.
Betrachten Sie ein allgemeines “im Labor geprüft”-Siegel nicht als analytischen Nachweis.
Schritt 4: Mengenangaben überprüfen
Bitte bestätigen Sie, ob sich “10 mg” auf die Nennfüllmenge oder auf ein unabhängig gemessenes Ergebnis bezieht.
Das muss nicht unbedingt dasselbe sein.
Schritt 5: Rückverfolgbarkeit überprüfen
Ein Forschungslieferant sollte Chargenprotokolle führen.
Dies ist insbesondere bei wiederkehrenden Projekten von Bedeutung.
Schritt 6: Positionierung als reine Forschungseinrichtung bestätigen
Ein professioneller Laborausstatter sollte medizinische Dosierungsanweisungen und Heilversprechen gegenüber Verbrauchern vermeiden.
Retatrutid befindet sich noch in der Erprobungsphase und ist noch nicht zugelassen.

Praxisbeispiel zur Beschaffung – Auswahl von RT10 für ein Forschungsprojekt
Nehmen wir an, ein Labor plant eine vergleichende Studie zur Rezeptorsignalübertragung.
Das Team möchte Folgendes vergleichen:
- ein GLP-1-Rezeptor-Modell;
- ein duales GIP/GLP-1-Rezeptor-Modell;
- ein dreifaches GIP/GLP-1/Glukagon-Rezeptor-Modell.
Das Labor identifiziert Retatrutide als Referenzverbindung für den Dreifachagonisten.
Das Einkaufsteam sollte jedoch nicht mit dem Preis beginnen.
Zunächst bestätigt das Team die Identität der Verbindung.
Anschließend wird das entsprechende Chargenzertifikat geprüft.
Anschließend werden die Daten zur chromatographischen Reinheit und zur Identifizierung geprüft.
Anschließend erfasst das Team die Chargennummer in seinem Beschaffungssystem.
Abschließend prüfen die Forscher, ob die gelieferte Menge dem geplanten Analyseaufkommen entspricht.
Dieser Ansatz ermöglicht eine bessere Rückverfolgbarkeit als die bloße Bestellung eines mit “RT10” gekennzeichneten Produkts.”
Außerdem trennt es wissenschaftlich fundierte Beschaffungsentscheidungen aus dem privaten Gebrauch.
Warum sollten Sie sich für das 10-mg-RT10-Forschungsformat entscheiden?
Die 10-mg-Packungsgröße eignet sich für kleinere Beschaffungsmengen im Forschungsbereich.
Ein Labor könnte dies beispielsweise bevorzugen, wenn:
- die Prüfung einer Verbindung vor einer größeren Beschaffung;
- Durchführung der Entwicklung analytischer Methoden;
- Durchführung von Experimenten zur Rezeptorsignalübertragung;
- Vergleich mehrerer Peptidkandidaten;
- Einführung interner Verfahren zur Qualitätssicherung;
- vor einer Nachbestellung eine Vorabrecherche durchzuführen.
Allerdings bezieht sich die Angabe „10 mg“ auf die gelieferte Forschungsmenge.
Das stimmt nicht stellen eine empfohlene Dosis dar.
Es entspricht auch keinem klinischen Protokoll direkt.
Diese Unterscheidung sollte auf der gesamten Seite sichtbar bleiben.

Lagerung und Handhabung im Labor
Peptide erfordern eine kontrollierte Handhabung im Labor.
Vor der Verwendung sollten Forscher die chargenspezifische Dokumentation und die laborinternen Verfahren ihrer Einrichtung prüfen.
Als allgemeine Vorgehensweise in der Forschung gilt:
- Schützen Sie gefriergetrocknetes Material vor übermäßiger Hitze;
- unnötige Feuchtigkeitseinwirkung so weit wie möglich vermeiden;
- Materialien gegebenenfalls vor direktem Lichteinfall schützen;
- Vermeiden Sie unnötige Temperaturwechsel;
- eine eindeutige Chargenkennzeichnung sicherstellen;
- Lagerbedingungen dokumentieren;
- Befolgen Sie die laborspezifischen Handhabungsvorschriften.
Da die Stabilität von Peptiden von der Formulierung und den Versuchsbedingungen abhängt, sollten Forscher für ihre jeweilige Anwendung validierte Laborverfahren anwenden.
ALLGROW stellt keine Anweisungen zur klinischen Zubereitung oder Verabreichung zur Verfügung.
RT10 – Unterstützung bei der Bestellung und Dokumentation
Für die Beschaffung von Forschungsmaterial wird oft mehr als ein Fläschchen benötigt.
Daher kann ALLGROW Projektgespräche in folgenden Bereichen unterstützen:
- Ermittlung der Mengenanforderungen;
- Wiederholungsbeschaffung;
- analytische Dokumentation;
- COA-Prüfung;
- Rückverfolgbarkeit von Chargen;
- individuelle Beschriftung;
- neutrale Verpackung;
- Forschungsbedarf in großen Mengen;
- Anfragen von Händlern;
- Einkaufsunterlagen für das Labor.
Bei wiederkehrenden Projekten können Einkäufer zudem eine einheitliche Handhabung bei geplanten Bestellungen verlangen.
Bitte wenden Sie sich mit Angaben zur benötigten Menge und zu den erforderlichen Unterlagen an das ALLGROW-Team.
Häufig gestellte Fragen zum RT10-Peptid

Was ist das RT10-Peptid?
Mit „RT10“ wird üblicherweise ein 10-mg-Retatrutid-Forschungsprodukt bezeichnet.
Mehrere Peptidlieferanten verwenden derzeit „RT10“ als Produkt-SKU oder Abkürzung für Retatrutide 10 mg.
Für die wissenschaftliche Dokumentation gilt jedoch, Retatrutid (LY3437943) ermöglicht eine eindeutigere Identifizierung.
Was ist LY3437943?
LY3437943 ist die Forschungs-Identifikationsnummer für Retatrutide.
In der wissenschaftlichen Fachliteratur wird es als Peptidagonist beschrieben, der auf GIP-, GLP-1- und Glukagon-Rezeptoren wirkt.
Wie viele Aminosäuren enthält Retatrutide?
In veröffentlichten Forschungsarbeiten wird LY3437943 als ein Peptid mit 39 Aminosäuren.
Die Forscher haben es auf der Grundlage eines GIP-Peptidgerüsts entwickelt und mehrere strukturelle Modifikationen vorgenommen.
Ist Retatrutide ein GLP-1-Peptid?
Retatrutid interagiert mit dem GLP-1-Rezeptor, doch der GLP-1-Rezeptor stellt nur einen Teil seines Forschungsprofils dar.
Das Molekül wirkt zudem auf GIP- und Glukagon-Rezeptoren.
Daher ist die Bezeichnung “Dreifach-Rezeptor-Agonist” treffender.
Ist RT10 ein GLP-3-Peptid?
“GLP-3” taucht häufig in Online-Suchanfragen auf.
Es handelt sich jedoch nicht um eine etablierte wissenschaftliche Rezeptorklassifizierung.
Eli Lilly bezeichnet den Begriff ausdrücklich als wissenschaftlich unzutreffend und empfiehlt stattdessen die Bezeichnung “Dreifachagonist”.
Was bedeutet 10 mg?
Hier wird die nominelle Forschungsmenge des in der Ampulle gelieferten Materials angegeben.
Dies sollte nicht als empfohlene Dosis oder klinisch anzuwendende Menge ausgelegt werden.
Wirkt Retatrutide auf drei Rezeptoren?
Ja.
In veröffentlichten Studien wird die Aktivität an folgenden Orten beschrieben:
- GIPR;
- GLP-1R;
- GCGR.
Dieses Profil mit drei Rezeptoren unterscheidet Retatrutid von Forschungsmodellen mit Einzel- und Doppelagonisten.
Ist Retatrutide von der FDA zugelassen?
Nein.
Stand August 2026 ist Retatrutide nach wie vor ein in der Erprobung befindliches Molekül und hat noch keine Zulassung der FDA erhalten.
Lilly untersucht das Produkt weiterhin im Rahmen seines klinischen Entwicklungsprogramms.
Befindet sich Retatrutide derzeit in der Phase-3-Studie?
Ja.
Lilly hat Ergebnisse aus mehreren Phase-3-Studien zu Retatrutide veröffentlicht und setzt die klinische Entwicklung fort.
Was sollten Forscher vor dem Kauf des RT10-Peptids prüfen?
Überprüfen Sie zunächst die Identität der Verbindung.
Anschließend überprüfen:
- Chargennummer;
- COA;
- HPLC-Ergebnis;
- Identitätsprüfung;
- Analysedatum;
- Mengenangaben;
- Rückverfolgbarkeit der Lieferanten.
Diese Faktoren liefern aussagekräftigere Informationen als eine allgemeine Angabe zur Reinheit.
Bestätigt ein HPLC-Reinheitsergebnis die Identität eines Peptids?
Nicht unbedingt.
Die HPLC liefert chromatographische Informationen unter festgelegten analytischen Bedingungen.
Daher sollten Forscher massenspektrometrische oder andere Identitätsdaten gesondert berücksichtigen.
Kann das RT10 mit einem COA geliefert werden?
Die chargenspezifische analytische Dokumentation sollte der jeweiligen Forschungscharge beiliegen oder dieser entsprechen.
Forscher sollten die COA-Chargennummer mit dem tatsächlichen Produkt abgleichen, bevor sie sich auf das gemeldete Ergebnis verlassen.
Veröffentlichte wissenschaftliche Referenzen
Coskun T. et al.
LY3437943, ein neuartiger Agonist der Glucagon-, GIP- und GLP-1-Rezeptoren.
Zellstoffwechsel. 2022.
Urva S. et al.
LY3437943, ein neuartiger Dreifach-Agonist der GIP-, GLP-1- und Glukagon-Rezeptoren bei Menschen mit Typ-2-Diabetes.
The Lancet. 2022;400:1869–1881.
Jastreboff AM u. a.
Der dreifache Hormonrezeptor-Agonist Retatrutid bei Adipositas – eine Phase-2-Studie.
New England Journal of Medicine. 2023;389:514–526.
Stand der klinischen Entwicklung:
Lilly setzt die Phase-3-Entwicklung von Retatrutide fort und hat im Jahr 2026 weitere Ergebnisse der TRIUMPH-Studie veröffentlicht.





